Informationen über die Länder Südamerikas
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Die Karte Südamerikas Südamerika ist nach Asien, Afrika und Nordamerika der viertgrößte Kontinent der Erde. Die Fläche Südamerikas beträgt insgesamt circa 17 819 100 Quadratkilometer, Südamerika besitzt also ungefähr 12% der Landfläche der Erde. Südamerika dehnt sich von Norden nach Süden über eine Länge von 7400km aus. Der Kontinent hat an der weitesten Stelle von Ost nach West eine Breite von 4830km. Etwa 6% der Weltbevölkerung, 304 Millionen Menschen leben in Südamerika.

In Südamerika gibt es zehn lateinamerikanisch Staaten und die inzwischen eigenständigen und unabhängigen Staaten Guyana, Surinam und Französisch-Guyana. Rund 90 Prozent der Bevölkerung Südamerikas sind römisch-katholischen Glaubens.

In etwa leben 11 Millionen Protestanten auf dem Kontinent, der größte Teil von ihnen in Brasilien und Chile. In Südamerika sind zu dem noch vier weitere Religionen vertreten, 750 000 Juden, 550 000 Hindus, 400 000 Muslime und 375 000 Buddhisten.

Die beiden wichtigsten Energielieferanten der Südamerikaner sind Erdöl und Erdgas. Holz und Holzkohle sind jedoch Energiequellen die von den Südamerikanern bei der Produktion von Eisen, Stahl oder Zucker häufig auch nicht außer Acht gelassen werden.

Die Anden, die nach dem Himalaja Gebirge das zweithöchste Gebirge der Welt sind, bilden den Nord- und Westrand des südamerikanischen Kontinents. Der zweitlängste Strom der Erde, mit einer Länge von 6280km der Amazonas durchfließt das Amazonasbecken, das größte Tieflandgebiet Südamerikas. Auf dem Kontinent Südamerika sind alle Klimazonen von der Subarktis im Süden bis zu den Randtropen im Norden vertreten. In den Gebieten nahe dem Äquator herrscht immerfeuchtes Tropenklima.

Die Temperaturen sind das ganze Jahr über hoch und variieren im Jahresverlauf nur gering. Die mittleren Jahrestemperaturen liegen bei etwa 25 C. Niederschläge fallen zu allen Jahreszeiten, es gibt keinen Wechsel von Regen- und Trockenzeiten. In den nach Norden und Süden anschließenden Zonen ist das Klima wechselfeucht. Dieses Klima ist charakteristisch für das Bergland von Guayana, das Becken des Orinoco und das Brasilianische Bergland. Mit zunehmender Entfernung vom Äquator steigt die Anzahl trockener Monate, in denen mehr Wasser verdunstet als durch Niederschläge zugeführt wird. Es kommt zur Ausprägung markanter Trockenzeiten. Auch die jährliche Niederschlagsmenge sinkt. In diesen Breiten gibt es feuchte Sommer, trockene Winter und lang andauernde Dürreperioden. An der Pazifikküste von Kolumbien und Ecuador herrscht ein feuchtes und feuchtheißes Tropenklima, durch den Einfluss des kalten Humboldtstromes geht es in den Küstengebieten Perus und im nördlichen Chile schnell in trockenes Wüstenklima über. In dieser Region befindet sich auch die Wüste Atacama. In der nördlichen Hälfte Südamerikas weisen lediglich die Anden kühlgemäßigtes Klima auf. Die Temperaturen nehmen mit steigender Höhe ab. Das Tropenklima der Tiefländer und der tieferen Lagen der Berge geht in den mittleren Höhen in ein subtropisches bis gemäßigtes Klima über. Die gemäßigten Klimazonen Südamerikas mit kühlen bis kalten Wintern und milden bis warmen Sommern liegen vorwiegend jenseits des südlichen Wendekreises, der die Tropen nach Süden begrenzt.

Der in den Gebieten mit feuchtem Tropenklima wachsende Regenwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde. Er bedeckt einen Großteil der Äquatorialzone Südamerikas einschließlich der Küste Brasiliens und der tieferen Lagen der Anden. Der Regenwald besteht aus tropischen Harthölzern, Baumfarnen, Bambus und Lianen.


Autoren: Marisa Blum, Domenika Eschmann, Florian Weßling
Letztes Update war am 20.11.2005 | 130035 Abrufe